Letzten Donnerstag haben wir in der Maria Soffy O live gesehen. Sie veröffentlichte dort ihre erste Soloplatte „The Beauty of It” und das Konzert war einfach der Hammer. Trotzdem haben wir uns dabei die ganze Zeit gefragt, ob sich Virgin Records eigentlich darüber im Klaren ist, dass ihre letzte Eroberung die Electroclash-Vergangenheit hinter sich gelassen hat und zu einem 70ies Hard Rock/New Wave Act mutiert ist. Auf der Bühne wird sie von Gina D’Orio, die sonst bei Cobra Killer mitspielt, an den Percussions unterstützt. (Nur für den Fall, dass ihr immer schon mal wissen wolltet wie eine Dame hinter ihren Bongos aussieht) Soffy O landet irgendwo zwischen Blondie, Patti Smiths frühem Künstler-Proto-Punk und dem progressiven New Wave von The Shirts. Die ganze Sache lässt Electroclash wie einen tragischen Unfall in der Geschichte des soliden Rock aussehen. Allerdings besteht kein Zweifel, dass die Gruppe ebenso gut eine Coverband sein könnte, die irgendeinem Pub in Cottbus einheizt. Doch egal wie man das sieht, man sollte nie diesen Szenetypen glauben, die einem weismachen wollen, dass es scheiße war. Denn die sollten versuchen, nächstes Mal einfach ein bisschen weiter vorne zu stehen.
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