Also was macht man, wenn auf der einen Seite das wichtigste Fußballspiel des Jahres läuft und auf der anderen Seite Ariel Pink, Belong (beide aus den Staaten) und Goon Womans Silver Pillow (aus Australien) Start sind? Ganz einfach! Man geht in eine alte Ex-Zahnartz Klinik, die in einen Club namens Westgermany ungewandelt wurde, und guckt sich Arsenal gegen Barca inmitten eines typischen, verrückten Berliner-Fashionista-Publikums an. Natürlich konnte keiner der Künstler verstehen, warum es für Europäer so wichtig ist ein Fußballspiel zu gucken, wenn doch bald die Weltmeisterschaft losgeht. Aber wenn interessiert’s. So wurde das Spiel dann begleitet von Konversationen über Jens Lehmann’s Rote Karte und das neue Yeah Yeah Yeahs Album. Nachdem Spiel fingen die Bands an zuspielen und der ewig-labernde Ariel Pink (Habt Ihr mal ein Interview mit mir gemacht? Wirklich? Ah, stimmt ja. Jetzt erinnere ich mich. Coole Sache. Yeah) spielte als letztes. Obwohl der Bass beschissen klang, war Ariel in Topform, und begeisterte die Menge mit seinen Lo-Fi Pop Juwelen. Der Koenig des Seltsamen trug einen Wollpullover mit Herzen und Katzen und Moonbootmässige Lederstiefel. Wir wussten nicht ganz ob dies ein DO oder DON’T ist, aber sind auf jeden Fall dankbar für diesen Abend.
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