China Dog Death Squads

In China wurden letzte Woche 50.000 Hunde totgeschlagen. Regierungsbeamte hatten das Erlegen der Tiere angeordnet, nachdem drei Leute an Tollwut gestorben waren.

Hunde, die man Gassi führte, wurden ihren Besitzern gewaltsam entrissen und umgehend erschlagen. Haustiere, die man in Häusern versteckte, wurden von Schlägertypen, die nachts die Dörfer durchstreiften und durch rufen und schreien die Hunde zum Bellen bringen wollten, ins Freie getrieben. Bestürzten Hundebesitzern wurden 40 Pennies als Abfindung angeboten.

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Behörden schätzen, dass in dieser 5-tägigen Aktion ca. 90 Prozent der dort gehaltenen Hunde getötet wurden. PETA (People for the Ethical Treatment of Animals) nannten den Hunde-Holocaust “abscheulich grausam“.

Doch das ist keine Überraschung, denn die Chinesische Regierung scheint sich darauf spezialisiert zu haben extreme Reaktionen in der Bevölkerung hervorrufen zu wollen…

1958 trieb es Präsident Mao Zedong auf die Spitze: Die Anti-Spatzen Kampagne. Da Spatzen Getreide fressen, kam er zu dem Schluss, dass die landwirtschaftliche Produktivität steigt, wenn man alle Sperlinge ausrottet.

Spatzen zu töten ist eine ziemlich direkte Maßnahme, vor allem wenn man ein paar Millionen chinesische Bauern damit herumkommandieren kann. Wenn sie länger als 15 Minuten Stück fliegen, bekommen Spatzen einen Herzinfarkt.  Deswegen mussten Armeen von Bauern raus auf die Felder gehen und auf Pfannen und Töpfe hauen und schreien, um die Vögel zu verjagen. 15 lärmende Minuten später regnete es Spatzen.

Milliarden von Vögeln wurden auf diese Weise getötet. Es gibt Bilder von Dorfbewohnern, die stolz neben einem 30 Fuß hohen Berg aus Spatzenkadavern posieren. Die landwirtschaftliche Produktion boomte in dem Jahr. Doch diese umgehenden Erfolge verblassten neben der Katastrophe, die folgen sollte, denn Mao hatte vergessen, dass Spatzen neben Getreide auch Heuschrecken fressen. Ein biblischer Schwarm Insekten verwüstete die Landschaft im kommenden Jahr und war nicht gerade unbeteiligt an einer Hungersnot, die 30 Millionen Menschen umbrachte. Oooops!

Die letzte Anti-Hund Kampagne wird wahrscheinlich nicht solche desaströsen Auswirkungen haben, da Köter in der Nahrungskette kein wirklich wichtiges Glied darstellen. Die Preise für Hundefleisch und Hundefelle sind allerdings abgestürzt.

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