COLD WAR KIDS / CLAP YOUR HANDS SAY YEAH

Hamburg, Knust, 11.02.07

Das Wichtigste der Clap Your Hands Say Yeah-Tour in Kürze: Die Cold War Kids sind eine verdammt gute Liveband. Als Belohnung für ihr gelungenes Debutalbum Robbers and Cowards, welches eigentlich nur aus Hits besteht, durften sie nämlich im Vorprogramm spielen. Und da groovten sie sich derart lässig durch ein abwechslungsreiches aber viel zu kurzes Set, dass ihnen nach einer halben Stunde das gesamte Publikum zu Füßen lag. Dann war leider schon Schluss. Und obwohl eine Vorband eigentlich einen ziemlich undankbaren Job hat, weil die Leute entweder noch gar nicht da oder noch nicht wach und überhaupt aus ganz anderem Grund da sind, taten einem in diesem Fall eher CYHSY leid …

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Die lieferten danach frei von jeglichem Enthusiasmus ihr Minimalprogramm ab, das abgesehen von Alec Ounsworths verstimmter Gitarre auch vom Band hätte kommen können, und wirkten ein wenig als wollten sie sagen: „Hey, wir wissen selbst, dass die neuen Songs nicht so gut geworden sind aber eigentlich wollten wir auch gar nicht berühmt werden, das ist eure Schuld, und jetzt spielen wir halt noch zwei Stücke, das müssen wir machen, sonst gibt’s keine Gage. Sorry.” Vielleicht war es auch nur der Frust, jeden Abend aufs Neue vom eigenen Support-Act an die Wand gespielt zu werden. Wie auch immer, wir sehen uns auf der nächsten Tour, Freunde – dann in umgekehrter Reihenfolge.
BS

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