Das große Aufräumen nach Gaddafi

Niemand lebt gerne in Trümmern. Da die meisten libyschen Eltern aber anscheinend noch dabei sind, den verhassten Diktator in Sirte dingfest zu machen, kümmern sich ihre Kinder eben selber um das Aufräumen nach der Revolution und dem Krieg.

In Libyen, genauer in den besonders umkämpften Städten Bengasi und Misurata, formieren sich zur Zeit Jugendgangs und Kindergangs. Doch anstatt zu plündern und zu brandschatzen, haben es sich die 9 bis 16-Jährigen zur Aufgabe gemacht, die verwüsteten Straßen von den Spuren der Kämpfe zu säubern. Die Fotos stammen von einer Gruppe, die sich nach Muhammar Al Habus bennant hat, einem Anführer in den ersten Tagen der Revolution, der sich auf der Triploi Street in Misurata jedoch ums Leben kam.

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Fotos: Michael Hübner

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