Fernsehbilder

in Zusammenarbeit mit Henny Mieske, der Großmutter der Künstlerin. 

Über 25 Jahre lang hat Natalie Richters Großmutter, Henny Mieske, Fotos von ihrem Fernseher gemacht.

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Das ist jetzt vielleicht nicht das spannendste Thema, aber das Ergebnis ist ein Dokumentation über bestimmte Ereignisse der Weltgeschichte und gleichzeitig auch ein Einblick in Hennys eigenes Leben. Wir sehen, wie sich der Raum, die Möbel, die Technik und selbst die Jahreszeiten verändern. Wir beobachten so die Entwicklung der Welt einer Frau, die gleichzeitig die Welt da draußen im Fernsehr verfolgte—über fast ein Vierteljahrhundert hindurch.

Fotografin Natalie Richter fand diese Bilder, als sie nach alten Familienaufnahmen im Haus ihrer Großmutter suchte. Sie hat sie alle gesammelt und bearbeitet um einen Bildband zu erschaffen, der nicht nur große Momente der Geschichte reflektiert sondern vielmehr das Leben einer Frau—ihrer Großmutter. Anscheinend hat Henny im Grunde nur versucht, sich zu merken, was in der Welt so passiert. Und nebenbei unbewusst Kunst geschaffen. 

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