Wir wissen, dass ihr bereits den ganzen Tag nervös und mit leeren Augen ständig unsere Seite aktualisiert habt, um wieder Musik für umsonst abzugreifen. Immer mit der Ruhe. Hier ist sie ja.
d’Eon – Transparency (How To Dress Well Rework)
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Wir hatten ja neulich versprochen, von nun an keinen Hype der Woche mehr auszulassen. Oder halt, wir wollten das jedenfalls versprechen. Na wie auch immer, hier ist er: Am Remix von „Transparency“ ist in den letzten Tagen wirklich überhaupt niemand vorbei gekommen, und wir schließen uns verspätet (wir haben halt nur den Freitag!), aber glücklich an. Das Original des kanadischen Weirdo-Elektronikers d’Eon wurde von Tom Krell alias How To Dress Well durch seinen selbstgebauten Lo-Fi R’n’B-Fleischwolf gedreht, und das Ergebnis könnt ihr unten genießen. Wie gesagt, damit seid ihr dann wohl die Letzten, aber gebt einfach uns die Schuld.
AyGeeTee – Thread
AyGeeTee sitzt irgendwo in England herum und weiß nicht, was er anfangen soll mit all seiner Zeit. Doch anstatt Bedürftige an seinem Überfluss teilhaben zu lassen, haut er lieber einen Song nach dem anderen raus, im Schnitt gefühlte zwei pro Tag. Da ist es schön zu sehen, wenn er gelegentlich einmal zur Ruhe kommt, ein paar Tracks aus der Masse fischt und zu einem Release bündelt. Der neueste heißt schlicht „Soul“, erscheint offiziell bei AMDISCS und ist hier völlig kostenfrei herunterzuladen.
Laurel Halo – Aquifer
Nach ihrer doch verdammt grandiosen „King Felix“ EP aus dem letzten Jahr bringt die New Yorker Synth-Popperin Laurel Halo (http://www.laurelhalo.com/) demnächst schon wieder ein Kurzwerk heraus. „Hour Logic“ wird am 21. Juni vom Hipster-Label der Stunde Hippos In Tanks herausgebracht, und wenn wir nach einem Song mal eine Vermutung formulieren dürfen, wird das Ganze diesmal wohl ein wenig dunkler und minimalistischer, aber auch das ist durchaus ein Grund zur Freude.
Ganglians – Jungle
Ich kann nicht genau sagen warum, aber irgendwie finde ich, diese Band klingt haargenau wie ihr Name. Ganglians. Damit ist bereits alles gesagt. Ach so, das neue Album der Psych-Popper erscheint am 29. August auf Souterrain Transmissions.
Railcars – Saints Are Waiting
Soweit wir wissen, ist Aria Jalali ein sehr freundlicher, aber doch recht verschrobener Typ. Wie der Kalifornier sonst so drauf ist soll hier allerdings gar nicht weiter interessieren, viel wichtiger ist, dass er tatsächlich zu jener raren Spezies gehört, die einen wirklich unverwechselbaren Sound ihr eigen nennen kann. Railcars’ neueste Scheibe ist eine 7“ auf Gold Robot, und die B-Seite „Saints Are Waiting“ ist irgendwie psychedelisch-geräuschvoll, irgendwie zuckersüß, auf eine Weise sehr merkwürdig und doch verdamm cool.
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