Hangover-News

Acht Menschen bei türkischen Kommunalwahlen getötet

Bei den Kommunalwahlen in der Türkei sind mindestens acht Menschen getötet worden. Türkische TV-Sender berichten, dass im Süden und Südosten des Landes Angehörige verschiedener Kandidaten aufeinander geschossen haben. Dabei seien weitere 14 Menschen verletzt worden. Trotz des Popularitätsverlustes von Ministerpräsident Erdoğan im Zuge der Abhöraffäre um seine Person und die von ihm angeordnete Sperre von Twitter und YouTube konnte seine Partei AKP die Kommunalwahlen für sich entscheiden. Mit gut 44 Prozent der Stimmen wurde das Ergebnis von 2009 (38,8 Prozent) noch einmal deutlich übertroffen. Selbst in Istanbul gewann der AKP-Kandidat haushoch. Wahlbeobachter berichten von massiven Wahlmanipulationen seitens der Partei von Erdoğan.

Videos by VICE

Chinesische Korruptionsermittler beschlagnahmen 10,5 Milliarden Euro von Ex-Sicherheitschef

Foto via Flickr-Nutzer SFT HQ

Die Volksrepublik China erschüttert derzeit der größte Korruptionsskandal seit 60 Jahren. Das Politbüro in Peking ordnete eine Razzia im Umfeld des ehemaligen Sicherheitschefs Zhou Yongkang an. Die Behörden sollen der Nachrichtenagentur Reuters zufolge Vermögen und Konten im Wert von mindestens 10,5 Milliarden Euro (90 Milliarden Yuan) bei Familienangehörigen, Mitarbeitern und Weggefährten des Politikers beschlagnahmt haben.

Dabei wurden chinesische Konten und Anleihen im Ausland eingefroren, sowie Wohnungen, Villen, Gemälde und Antiquitäten sichergestellt. Zhou war bis vor zwei Jahren für die Innere Sicherheit, dem mächtigsten Gremium in China, verantwortlich. Damit ist der 71-Jährige seit der Machtergreifung der Kommunisten 1949 der ranghöchste Politiker, gegen den wegen Korruption ermittelt wurde.

Hoeneß durfte mit 2 Milliarden Euro zocken

Die Nachrichten um den Wurstfabrikanten Ulrich Hoeneß reißen nicht ab. Wie die Welt am Sonntag berichtete, konnte Hoeneß bei seinen Devisengeschäften mit bis zu zwei Milliarden Euro spekulieren. Diese Summe konnte ermöglicht werden, weil ihm die Schweizer Bank Vontobel erlaubte, durch das sogenannte Hebeln mit dem Zwölffachen seines Eigenkapitals zu zocken. Beim Hebeln von Devisen hat der Kunde zwei Konten bei der Bank.

Auf dem Marginkonto liegt der eigene Einsatz, auf dem Handelskonto darf er durch einen Kredit bei der Bank mit einem Vielfachen des Eigenkapitals spekulieren. Bei Hoeneß, der durch die Devisengeschäfte in den ersten Jahren die meisten Gewinne erzielte, lag der höchste Jahresendstand 2005 bei 164 Millionen Euro. Im Jahr der Finanzkrise 2008 hatte Hoeneß den meisten Gewinn verzockt, woraufhin sich auf seinen Marginkonten nur noch 37 Millionen Euro befanden.

Militärpolizei besetzt Armenviertel in Rio de Janeiro

Foto via

Gut drei Monate vor der Fußballweltmeisterschaft will die Regierung in Brasilien die Sicherheit im Land verbessern. Rund 1.000 Militärpolizisten rückten mit gepanzerten Fahrzeugen in ein Favela-Komplex in Rio de Janeiro ein. Dabei wurden zehn Menschen verhaftet und mehrere Kilo Rauschgift beschlagnahmt. Der aus 16 Favelas bestehende Bezirk Maré wurde mit seinen 140.000 Einwohnern jahrzehntelang von Drogenbanden kontrolliert. Diese versuchten von da aus, Gebiete zurückzugewinnen, die von der Polizei besetzt worden waren. Sie zündeten Polizeiwagen an und schossen auf Polizisten. Die Sicherheitskräfte werden in Maré bis nach Ende der Fußball-WM stationiert bleiben. Danach sollen 1.500 Beamte der sogenannten Befriedungspolizei (UPP) in Maré für Ruhe sorgen.

Darth Vader will für das Präsidentenamt in der Ukraine kandidieren

Während die ganze Welt die Geschehnisse in der Ukraine weiterhin mit Sorge betrachtet, nutzte einer die ernste Stimmung, um einen komödiantischen Stunt hinzulegen. Darth Vader hat nämlich eine offizielle Bewerbung für die Präsidentenwahl am 25. Mai abgegeben. Hinter der Maske stecken jedoch weder Hayden Christensen noch Sebastian Shaw, sondern ein Mitglied der ukrainischen Internetpartei IPU.

Die Rolle des dunklen Lords spielt er schon seit Jahren, ohne dabei seinen echten Namen preiszugeben. Das Ziel des ukrainischen Sith-Lords ist jedenfalls unmissverständlich: „Nur ich kann aus der Republik ein Imperium machen und verlorene Territorien zurückholen.“ Außerdem fordert er „die allgemeine Frührente ab drei Lebensjahren“ und „landesweit kostenlose Parkplätze für Raumschiffe“. Die Wahlleitung wird demnächst entscheiden, ob „Darth Alexejewitsch Vader“, wie er sich mit vollem Namen nennt, bei der Wahl antreten darf.

Thank for your puchase!
You have successfully purchased.