Runtergeladene obszöne Bilder sind schon wieder in den Nachrichten. Die Sache ist, dass man es nicht einfach googeln kann, man muss sie wirklich auf gruseligen Messageboards ausgraben. Aber ist es nicht komisch, dass jeder Angeklagte sagt, er hätte recherchiert. Also, hier ist eine wahre Geschichte von einem Mann, der so was wirklich „professionell“ machte:
“Surfen für hardcore Pornos war mein Job. Obwohl, eigentlich war Porno nur ein Teil davon. Ich hatte einen Nicht-Offenbarungs-Eid unterschrieben, also kann ich keine spezifischen Angaben über meinen Arbeitgeber machen. Ich kann nur sagen, dass der Job ein Teil einer großen Durchsuchung von tausenden von britischen Webseiten war, um „ungeeignetes und illegales Material“ zu finden…
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An meinem ersten Arbeitstag gab mir mein Boss einen Ausdruck, auf dem stand:
UNGEEIGNETES & ILLEGALES MATERIAL:
Erregierte Glieder/ penetrativer Sex (mit jedem Hilfsmittel) / Oral Verkehr/ Fäkal Verkehr/ Fesselungsmanie und Folter / Verletzung-/Todesfall-Seiten/ Gewalttaten an Menschen oder Tieren/ Hass Seiten (Nazi, Rassenhass, persönliche Angriffe, usw.) / Kinder-Pornographie/ Vergewaltigung/ Bestialität/ Wie man eine Bombe macht/ Wie man Drogen macht/ Hacken
Wir mussten all das finden, und Bericht erstatten. Meine Arbeitszeit war von 15:00 bis 23:00 Uhr. Unser netter Geschäftsleiter gab uns jeden Tag kaltes Bier – an Freitagen kaufte er Pizza für alle… Also hier sitz ich bei der Arbeit, hau mir Pizza rein, trinke mein Brewski, surfe im Netz für Hardcore Porno und kriege dafür Bares auf die Hand. Ist das nicht der beste Job der Welt?
Nein, war es nicht. Nach nur einigen qualvollen 8 Stundenschichten, in denen ich tausende von Webseiten durchsuchte, verblasste meine Euphorie ganz schön schnell. Bezahlt im Internet nach Pornos zu surfen, wurde monoton. Es war genauso wie jeder normale Job.
Ich verbrachte Stunden damit, ausdruckslos auf meinen Bildschirm zu starren und guckte mir widerliches Zeug an, das Leute ins Internet stellen. Durch kontinuierliches Klicken verfiel Ich in einen Trance der Gleichgültigkeit. Schockierende Bilder verloren ihre Wirkung. Das Provokative wurde zur Routine. Sex machte mich nicht an. Gesichtsbesamungen einen Tag nach dem anderen. Snuff-Bilder = LAAANGWEILIG.
Versteht mich nicht falsch, es war nicht als würden diese Bilder keine Wirkung auf mich haben. Der Job wirkte sich langsam auf meine Gesundheit aus. Ich saß an meinem Schreibtisch, aufgebläht von der spendierten Pizza, und einer Übelkeit, verursacht durch eine Mischung aus Bier und pausenlosem Bildschirm-Starren. Aber allerschlimmsten war: Ich tagträumte von Massenvergewaltigungen und Mord. Ich konnte nachts nicht schlafen, dank der widerwärtigen Diashow die mir durch den Kopf ging: Frauen mit Schwänzen, verstümmelte Gesichter…
Ich kündige.
C.O. JONES
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