Mitarbeiter des Monats

STEFANIE KATZINGER

Stefanie ist im Moment die dritte Stefanie in unserer Redaktion, was jede Form von direkter Anrede angenehm verwirrend macht. Dass sie und keine der beiden anderen Stefanies gemeint ist, merkt man meistens daran, wenn nach ihrem Namen Fragen wie „Kannst du Fotos bei der Haustiermesse machen?”, „Magst du Nazis zu ihren Tattoos interviewen?” oder „Welche Krankheit hat eigentlich der Hund auf diesem einen Foto aus Wien ist ein Paradies?” folgen. Stefanie ist nämlich die Beste für all diese Dinge und bringt durch ihre Lebens- und Fotoerfahrung in New York und San Francisco genau die richtige Dosis kosmopolitischen Wahnsinn mit.

Siehe JEDE ZUKÜNFTIGE FOTOSTRECKE auf VICE.com

Videos by VICE

FREDERIK BUSCH

Frederik ist seit Stunde null von VICE Deutschland dabei und vermutlich wür- den die Nonnen im katholischen Internat, in dem er aufgewachsen ist, erstmal 17 Vaterunser beten, wenn sie wüssten, womit er sein Geld verdient. Er hat in unserer allerersten Ausgabe das Foto zur legendären Gaystapo-Geschichte beigesteuert. Diesmal hat er Micha für uns porträtiert: einen Typen, der seinen Penis mit Silikon vergrößert hat. Aber es geht in Frederiks Leben nicht immer nur um Penisse (leider), seine Bilder waren im SZ-Magazin, er hat mit Peter Sloterdijk zusammengearbeitet und lehrt an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe.

Siehe DAS GROSSE GLÜCK

MEREDITH TALUSAN

Meredith Talusans versehentliche Journalistenkarriere begann letzten April, als sie in einem Beitrag für American Prospect ihr Trans-Coming-out hatte. Seitdem hat sie Essays, Kolumnen und Storys für Nation, den Guardian und Archipelago geschrieben und war unter den Finalisten für die Matter International Reporting Fellowship. Nicht übel für eine nerdige Immigrantin aus den Philippinen. Dort liegt auch Olongapo City, Schauplatz ihrer ersten VICE-Story, die von dem Mord an einer Transfrau durch einen US- Marine handelt. Sie arbeitet außerdem an einem Buch mit Essays und nebenbei noch an ihrer Doktorarbeit in vergleichenden Literaturwissenschaften.

Siehe WIE MAN MIT MORD DAVONKOMMT

THOMAS HOISL

Thomas hat gleich das zweite Wort in seiner Bewerbung falsch geschrieben. Der Rest der Bewerbung war dann aber doch so überzeugend, dass wir ihn uns für den Sommer gleich zu uns geholt haben. Für seinen ersten Text ist er spontan nach Görlitz gefahren, um Deutschlands letzten Hitler kennenzulernen und hat somit völlig verstanden, mit welchen Geschichten er bei VICE einen Nerv trifft: Politik und Absurdität, am besten beides zusammen und das in einer spannenden, persönlichen Geschichte. Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben, aber Thomas bekommt diesen Lobgesang, bevor er überhaupt sein Volontariat beginnt (no pressure).

Siehe ZU BESUCH BEI DEUTSCHLANDS LETZTEM HITLER

UNSER PUTZTRUPP

In den USA gibt es TV-Formate, die ein- fach nur Soldaten huldigen. Bei uns wären das unsere Reinungskräfte. Die Menschen, die unsere Arbeitsplätze sauber halten, sind die wahren guten Seelen von VICE. Ohne sie wären wir schon längst zwischen Essensresten, Kaffeetassen, die schon so lange am Tisch stehen, dass sie ankleben, und wirren Notizen untergegangen und an dem Staub erstickt, der sich auf den gerahmten Sasha Grey-Portraits auf unseren Schreibtischen gesammelt hat. Wer uns mit einer solchen Geduld aus unserem Messie-Dasein holt, dabei immer erschre- ckend gut gelaunt ist und uns auch noch gelegentlich Schoko-Ostereier mitbringt, kann nur ein toller Mensch sein.

Siehe UNSER BLITZBLANKES BÜRO (VON 17:00 UHR BIS 17:15 UHR)

FRANZISKA TSCHINDERLE

Eigentlich ist Franziska viel zu lebensfroh für die Geschichten, die sie uns anbietet. Wenn sie bei uns anruft, um uns wieder von einem Dschihadisten zu berichten, klingt ihre Stimme, als würde sie Abos für Pyramidenspiele verkaufen (und zwar er- folgreich). Da die Vorschläge zu schweren Schicksals-Storys—wie der Reportage über Monika S., die im Kinderheim missbraucht wurde und das Land Vorarlberg verklagt hat—und ernsten Umweltthemen—wie der Gletscherschmelze am Großglockner— aber immer von ihr kommen, nehmen wir an, dass das für sie aber so passt. Diesmal war sie in Kärnten, um sich die Dorfmeinungen zu einem geplanten Asylheim anzuhören.

Siehe STADT, LAND, FLUCHT

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