Musikreviews

Hier sind unsere Reviews zu PETER, BJORN & JOHN, PREFUSE 73, BAZOOKA und DEVON SPROULE.

PETER, BJORN & JOHN
Gimme Some
Cooking Vinyl/Indigo

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Nichts gegen etwas gute Laune in diesen frühsommerlichen Monaten, aber wenn sie so anbiedernd und durchschaubar daherkommt wie Peter, Bjorn & Johns Rückkehr zum chartkompatiblem Power-Pop, kann es wegen mir auch einfach wieder Winter werden. Da konnte man wenigstens in Ruhe sein Gesicht vermummen und Black Metal hören, ohne sich gleich wie ein totaler Soziopath vorzukommen.

KARL & DEINE MUDDER

PREFUSE 73
The Only She Chapters
Warp/Rough Trade

Guillermo Scott Herrens neues Album klingt tatsächlich ein wenig wie die Klangschalentherapie, die ich benötigte, um nach seiner letzten Release-Offensive wieder auf die Beine zu kommen (VICE berichtete). Nicht schlecht, aber langsam sollte der Kerl aufpassen, nicht zu einer Art Omar Rodriguez-Lopez des Avantgarde-HipHop zu werden. Wobei letzterer wahrscheinlich gerade in der Badewanne liegt und seine Furzgeräusche mit einem Multieffektgerät bearbeitet, während Mr. Herren hier mehr Gastsängerinnen (Shara Worden, yay!) aus dem Ärmel schüttelt, als andere in ihrem Leben zu Gesicht bekommen. Also noch alles im grünen Bereich.

THEODORE KACZYNSKI

BAZOOKA
Antihero
Aural Carnage

Einzelkämpfer aus Berlin, sagt, er macht Hardcore Dubstep und D’N’B. Komischer Vogel, wie aus einer anderen Zeit. Die Musik? Tut nicht weh. Komm, kiffen wir einen und gehen zocken zu Bazooka!

REGINALD BUTT

DEVON SPROULE
I Love You, Go Easy
Tin Angel

Wegen all der ekligen Nettigkeit, die diese Musik verströmt, habe ich mich an meinem Blaubeermuffin verschluckt und beim Husten ist ein dickes Stück davon in meinen Chai Latte gefallen. Nun kann ich mich in diesem Cafe hier niemals mehr blicken lassen, weil ich nun als unsensibler Prolet gelte. Hab ich kein Problem mit. Wollte eh nur Eso-Tussis schauen.

BERT & SEBASTIAN

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