Über den Heidelberger Rapper Daniel Musumeci alias MUSO ist in der breiten Masse (noch) nicht viel bekannt, aber hinter den Kulissen wird er bereits als das nächste große Ding gehandelt. Sozusagen der Nachfolger von Casper und Cro, den letzten beiden großen Dingern im deutschen HipHop.
Diese Vergleiche liegen auch von der Idee hinter MUSOs Musik ziemlich nah: Wie Cro, der einen extrem poppigen Ansatz verfolgt, und Casper, der auf Gitarren und Gefühle setzt, lässt MUSO Genregrenzen lässig hinter sich. Sein Debütalbum wurde produziert von Konstantin Gropper, besser bekannt als Get Well Soon. Schon das ist außergewöhnlich, denn mit HipHop-Beats ist der Indieliebling Gropper bisher nicht gerade aufgefallen.
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Bis MUSOs Album veröffentlicht wird, dauert es noch ein wenig. Dafür haben wir exklusiv heute die Videopremiere zu seiner ersten Single „Malibu Beach“. Auch hier wird die gewohnte Ästhetik von Rapvideos nicht bedient, keine Poserei, keine fetten Karren, keine sexy Bitches. Viel mehr kommt in der Tradition von Slowmotion-Musikvideos Zerstörung, Explosion und Schönheit auf eine wunderbare Art zusammen und erinnert uns an das „Iron“-Video von Woodkid, so wie uns die Musik an Marteria erinnert. Keine schlechten Referenzen. Ach ja, keine Angst, am Ende überlebt die Schildkröte.
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