Der neue Steffi-Song „Power of Anonymity“ braucht keine billigen Tricks

Wenn ihr bei einem Song das Gefühl habt, ihr sitzt im Reihenhaus-Vorgarten des Produzenten—dann laufen wieder Atmo-Aufnahmen im Hintergrund, dann verleihen selbst aufgenommene Field Recordings den Tracks eine „organische Farbe”. Es ist eigentlich ein simpler Trick: Ein möglicherweise lahmes Songgerüst tritt dadurch in den Hintergrund und die Atmos rauschen, zwitschern und plätschern uns die mitteleuropäische Flora und Fauna um die Ohren.üst>

Steffis Songs im neuen Album Power Of Anonymity kommen sehr gut ohne diese Tricks aus. Sie bestehen durchweg aus verhältnismäßig wenigen Elementen; aber jede Spur, jeder Sound bleibt variabel und bringt sein ganzes Gewicht in die Kompositionen ein.

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Schon vor Veröffentlichung des Albums könnt ihr hier den etwas ruhigeren Titelsong des Albums Power Of Anonymity anhören. Und wenn ihr unbedingt Atmo-Geräusche braucht, macht sie euch halt selbst: 180 km/h auf der Autobahn könnte ganz gut dazu klingen, das Knistern einer selbstgedrehten Zigarette oder auch eine johlende Tanzfläche—einfach mal ausprobieren:

Das Album Power of Anonymity von Steffi erscheint am 24. November 2014 bei Ostgut Ton. Hier könnt ihr die CD/LP vorbestellen. 

Die nächsten Tour-Dates:
Samstag, 08. November—Klubnacht, Berghain/Panorama Bar, Berlin
Freitag, 14. November—Bob Beaman Club, München
Samstag, 15. November—Heinz Gaul, Köln
Samstag, 13. Dezember—Robert-Johnson, Frankfurt
Sonntag, 14. Dezember—Berghain, Berlin
Donnerstag, 1. Januar—Panorama Bar

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