Sex

Sex-Hilfe für Behinderte

Behinderte Menschen werden genauso geil, wie andere Leute auch. Das Problem ist, dass selbst wenn sie einen Partner haben, es mit eingeschränkter Motorik schwierig werden kann, einen Penis in eine Vagina zu bekommen. Mein Freund Karl war über acht Jahre der persönliche Pfleger für zwei Behinderte. Zusätzlich zu seinen Aufgaben als Pfleger hat er ihnen geholfen, richtig Sex zu haben.

Doug und Jen waren ein verheiratetes Paar, das an Muskeldystrophie litt. Doug starb vor kurzem an Lungenentzündung, aber Karl sagt, sich an die  guten alten Zeiten zurückzuerinnern, als Doug zum Beispiel aus Versehen auf ihm kam, hälfe ihm die Trauer zu überwinden. Was Karl für sie getan hat gehört meiner Meinung nach zu den nettesten und selbstlosesten Dingen, die man für andere tun kann. Karl ist ein Engel. Ein  Blowjob-Engel aus dem Himmel, der seine Hände hoffentlich immer gründlich wäscht.

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Vice: Also du bist ein Sex-Pfleger?

Ich bin von Beruf lizensierter Pfleger und ich habe  für zwei Patienten mit Muskeldystrophie gearbeitet die beatmet wurden, weshalb sie rund um die Uhr Betreuung benötigten. Sie waren nicht in der Lage ihre Gliedmaßen oder irgendetwas anderes zu bewegen. Somit habe ich wirklich alles für sie gemacht. Ich habe sie gewaschen, angezogen, sie in ihre Rollstühle gesetzt. Wenn sie mal in ihren Stühlen saßen, konnten sie allein umherfahren, aber trotzdem nicht ihre Arme und Beine bewegen.

Wie lange hast du diesem Paar geholfen?

Acht Jahre.

Wie hast du sie gefunden?

Ich habe mich auf einer Party mit einer anderen Krankenschwester unterhalten. Sie hatte einen Patienten, der auf der Suche nach neuem Pflegepersonal war und ich war zufällig gerade auf Jobsuche. Ich habe angefangen mit Doug zu arbeiten, als er schon mit Jen verlobt war. Sie heirateten ungefähr sechs Monate später und zogen zusammen.

Also bist du nicht nur für Sex-Hilfe engagiert worden, sondern auch für andere Aufgaben?

Ja, diese Sache war total außerplanmäßig.

Hättest du damals gedacht, dass es Teil des Jobs sein wird, jemanden einen runterzuholen?

Zuerst half ihnen Jens Krankenschwester. Als sie ging fragte sie mich, ob es für mich OK wäre, so etwas zu tun und somit wurde „das Szepter“ mir überreicht. Es ist witzig. Jen und Doug hatten mich auskundschaften lassen. Ich bin sicher, als Pfleger hast du krasse Sachen gesehen.

An welcher Stelle wird es eklig, andern Leuten beim Vögeln zu helfen?

Der Sex-Kram ist schon verstörend. Alles, was du in der Ausbildung siehst, scheint dich auf den Job vorzubereiten, aber sie sagen dir nicht, wie du zwei Menschen beim Sex hilfst.

Erzähl mir von der ersten Zeit. Was war besonders?

In der ersten Zeit schaust du dir nur alles an und versuchst hinter die Mechanik zu steigen. Für eine Weile bist du so damit beschäftigt, herauszufinden, wie du das alles hinbekommen wirst, dass du vergisst, was du tun wirst. Aber an dem Punkt, an dem du herausbekommen hast, wie alles funktioniert, lässt du die Dinge eben einfach auf dich zukommen und denkst: „Ich kann nicht glauben, dass ich das hier mache. Es ist verrückt“.

Hast du sie in Position gebracht? Hast du ihn reingesteckt? Was hast du genau gemacht?

Sie hatten eine Art Bahn mit Rollen über ihrem Bett und an diesem war ein Lift befestigt. An diesem Lift hängt ein großes Tuch mit Baumwollriemen und Haken. Ich habe den Riemen unter Doug oder Jen durchgezogen und sie mit Hilfe des Lifts hochgezogen. Eigentlich ist so etwas für Krankenschwestern gemacht, die zu zerbrechlich sind, einen Patienten in den Rollstuhl zu heben. Jen und Doug haben herausgefunden, wie man sich diese Vorrichtung als eine Sexschaukel zu Nutze machen kann. Doug konnte seine Finger bewegen, also habe ich Jen mit dem Lift so auf ihn herabgesetzt, dass er mit seinen Finger in ihr herumwackeln konnte. Ich habe ihnen auch einen Vibrator besorgt und Doug ihn so in die Hand gesetzt, dass er für Jen an der Richtigen Stelle steht. Ich habe sie also in Position gebracht und bin dann aus dem Raum gegangen. Aber für Hand-Jobs musste ich Jens Hand um Dougs Schwanz legen und sie selbst bewegen. Ich habe also ihre Hand benutzt, um ihm einen herunterzuholen.

Entschuldigung, dass ich lache, aber das ist echt irrsinnig.

Ich habe Handschuhe getragen.

Hat es dich irgendwann mal angemacht?

Nein, es hat mich nie angemacht. Ich habe immer versucht, mich von dem was ich tue, zu distanzieren.

Hat du dir Mühe für einen besonders guten Hand-Job gegeben?

Ich wollte gut sein, damit es so schnell wie möglich vorüber ist. Ich hatte Glück, das Doug als behinderter Mann nicht viel sexuelle Stimulation brauchte. Er hatte ja nicht sein ganzes Leben hindurch masturbieren und Sex haben können, also kam er immer zu früh, wofür ich sehr dankbar war.

Was gehört zu den krasseren Sachen, die passiert sind?

Ich habe immer Handschuhe getragen, aber einmal habe ich nicht aufgepasst und er ist auf meiner Hand gekommen. Auch wenn ich einen Handschuh trug, fühlte ich sein Sperma auf meiner Hand landen. Das war eine der widerlichsten Sachen, die ich erlebt habe, in meiner Zeit mit ihnen.

Auch die Sache mit dem Blowjob, Jens Kopf auf seinem Schwanz zu bewegen, war seltsam. Ungefähr wie den Kopf einer Frau mit Gewalt auf seinen Schwanz zu ziehen. Es fühlt sich halt einfach seltsam an und irgendwie brutal. Und eben weil sie Muskeldystrophie hatte, konnte sie ihren Mund gar nicht richtig bewegen. Sobald er also kam, rann das ganze Sperma ihren Mund herunter und in ihre Haare. Es aus ihrem Haar zu entfernen war schwierig.

Du bist wie ein Heiliger, St. Blowjob.

Früher hatte Doug Prostituierte über Craigslist und so bestellt, also er hatte ein paar sexuelle Erfahrungen. Aber dann hat er geheiratet. Seine Frau liebte ihn, sie waren glücklich, einander gefunden zu haben. Es war eine sehr bewegende Erfahrung und etwas, was Leute nicht für möglich gehalten hätten.

Hat deine Arbeit dein Privatleben beeinflusst?

Ich weiß nicht. Ich meine, es ist schon herausgekommen. Freundinnen wussten Bescheid, aber es hatte sie nie gestört. Ich habe gehört, dass Doug und Jen auch für ein paar Webseiten posiert haben. Auf gimpsgonewild.com. Sie verkauften Bilder und Kalender mit denen sie ein bisschen Extra Geld verdienten, aber nicht viel. Sie haben ihre Meinung darüber nach einer Weile geändert, weil Leute, die Seite besucht haben, sie kontaktierten und Dinge sagten wie „Ihr seid Freaks!“. Erst sagten sie „scheiß drauf“, aber dann ging es ihnen doch nahe.

Hast du für die Sex-Hilfe extra Geld bekommen?

Es war in meinem Stundenlohn mit einkalkuliert. Ich habe immer gedacht, ich sollte vielleicht mein eigenes kleines Business gründen. „Hey, bist du behindert? Ich könnte dir beim Sex helfen!“

Gibt es andere gute Geschichten?

Einmal sollten sie Besuch bekommen von jemandem vom Wohnungs-und Städtebau, weil sie stattliche Unterstützung bekamen. Der Typ sollte nun ausgerechnet an einem ihrer Sex -Tage kommen. Als der H.U.D Typ kam, kontrollierte er immer den Rauchmelder und den Ofen. Er ging niemals in die Räume, also haben Jen und Doug ihr Sexprogramm einfach durchgezogen. An diesem Tag ist er aber doch in dem Zimmer aufgekreuzt, indem ich Jen und Doug gerade in Position gesetzt hatte. Jen sagte nur „Oh, Hey“, aber der Typ ging einfach vorbei und kontrollierte die Fenster. Ich weiß nicht, was er zu sehen geglaubt hatte. Jen saß in einer Schlinge auf Dougs Schritt. Für mich war es echt schockierend.

Also konnten sie tatsächlich Geschlechtsverkehr haben?

Ja, aber dafür konnte ich den Raum nicht verlassen, weil ich sie auf ihm hin und her bewegen musste.

Du sagtest, es ging immer relativ schnell. Warst du jemals kreativ mit Positionen?

Nein, sie saß meistens oben. Er konnte nicht in einer anderen Position außer auf dem Rücken liegen. Aus irgendeinem Grund-vielleicht hat es mit der Krankheit zu tun, war Jennifers Vagina sehr eng, also ziemlich schmal. Es war wohl immer schmerzhaft für sie Sex zu haben, obwohl Doug nicht wirklich groß war. Unterdurchschnittlich sogar, würde ich sagen. Aus irgendeinem Grund hatte sie aber mit Analsex keine Probleme. Sie versuchte sich Sexspielzeuge hineinzustecken, was nicht funktionierte, aber in ihren Hintern glitten die Dinger wie Nichts.

Also, Doug war in der Lage zu kommen. Konnte es Jen?

Ja, ich meine, sie waren sehr gefühlvoll. Sie konnten sich nur mit Dirty Talk behelfen. Sie konnte einen Orgasmus haben, nur durch „Verbalerotik“. Einmal hatte ich sie ins Bett gebracht und erklärte einer neuen Krankenschwester anschließend die Aufgaben. Jedoch gab es eine Sprechanlage, mit der sie die Schwester rufen konnten um sie zu bitten sie umzudrehen oder etwas abzusaugen. Jen und Doug starteten also ihre Sexgespräche und ahnten nicht, dass es uns durch die Sprechanlage erreichte. Durch die Muskeldystrophie standen ihre Münder immer offen und sie konnten ihre Zungen kaum bewegen, was zu einer ziemlich verstümmelten Sprache führte. Die neue Krankenschwester verstand nichts davon, während sie mit mir über die Pflege sprach, aber ich hörte Doug Dinge sagen wie „Oh my baby yeah“ und Jen stöhnte wie verrückt.

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